270 Menschen mussten sterben wegen diesem Geheimnis

Nach wie vor Zweifel an der Beteiligung des Libyers Ali al MegrahiAm 21. Dezember 1988 zerriß eine Explosion den Jumbo der US-amerikanischen Luftfahrtgesellschaft PamAm mit der Flugnummer 103. Aus über 9 Kilometern Höhe stürzte das Flugzeug mit 259 Menschen an Bord auf die südschottische Kleinstadt Lockerbie.

Insgesamt 270 Menschen kamen ums Leben. Eine Mutter hielt ihr Baby so fest, daß die beiden in der Umklammerung am Boden gefunden wurden. Außer der Besatzung des Flugzeugs kamen 11 Menschen aus Lockerbie ums Leben. Rund 90 Tonnen Kerosin des erst eine Stunde zuvor vollbetankten Flugzeugs wirkten am Boden wie eine zweite Bombe.Seit 2001 sitzt der libysche Staatsangehörige Ali al Megrahi, der nach wie vor seine Unschuld beteuert, in einem schottischen Gefängnis. Das libysche Regime unter Muammar al Gaddafi hatte ihn geopfert, um seine internationale Reputation aufzubessern und sich den Staaten der „westlichen Wertegemeinschaft“ anzubiedern.

Nach wie vor ist bemerkenswert, daß das Urteil vom 2001 lediglich auf schwachen Indizien beruhte und erhebliche Zweifel an der Schuld Ali al Megrahi bis heute nicht ausgeräumt werden konnten. Der renommierte Journalist Cay Rademacher hatte als einer von Wenigen die gegenüber der offiziellen Version unkritische Einheitsfront der Mainstream-Medien durchbrochen und über Unstimmigkeiten im Falle Lockerbie berichtet (Februar-Ausgabe des Magazins ‚Geo‘ im Jahr 2000).Als relativ sicher darf auch heute gelten, daß ein Sprengsatz im Frachtraum des Jumbo in einem braunen Hartschalen-Koffer der Marke Samsonite explodierte. Dieser Koffer war neben anderen Gepäckstücken im Aluminium-Container mit der Nummer AVE 4041 verstaut.

Der Plastik-Sprengstoff riß bei der Explosion ein riesiges Loch in die linke vordere Rumpfseite des Jumbos. Der Bug der Maschine brach weg und in eisiger und extrem dünner Luft verloren Crew und Passagiere sofort das Bewußtsein.Am Dienstag, 13. Dezember 1988, eine Woche vor dem Lockerbie-Anschlag war in der US-Botschaft in Moskau eine „Verwaltungsnotiz“ unterschrieben worden. Aus dieser geht hervor, daß die Nationale Luftfahrtbehörde FAA die Botschaft davon unterrichtet hatte, am 5. Dezember 1988 habe ein anonymer Anrufer vor einem Bomben-Anschlag auf ein zwischen Frankfurt und den USA verkehrendes Flugzeug der PanAm gewarnt.

Da die Information nicht bestätigt werden konnte, überließ es die Botschaft allen Angestellten, selbst zu entscheiden, ob sie ihre Reisepläne ändern oder auf eine andere Luftfahrtgesellschaft wechseln wollten.Der anonyme Anrufer hatte sich in Helsinki gemeldet. Da solche Warnungen relativ häufig sind, erfährt über einen kleinen Kreis von Eingeweihten niemand hiervon. Die Warnung vom 5. Dezember 1988 muß jedoch aussagekräftiger gewesen sein als die Mehrzahl solcher anonymer Anrufe, denn sonst hätte die FAA nicht die Botschaften unterrichtet.Libyen ist zu dieser Zeit international isoliert und Muammar al Gaddafi gilt als Finanzier von Terrorgruppen.

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